Alles rund um Bestattungen und Todesfall

Leider muss sich jeder einmal in seinen Leben mit dem Thema Tod und Bestattung auseinandersetzen. Die meisten Menschen beschäftigen sich im hohen Alter mit dem eigenem ableben, um ihrem Hinterbliebenen dieser Arbeit zu ersparen.

Was auch für die Angehörigen der angenehmste Weg ist. In diesem Fall ist dann der Bestatter bereits ausgesucht und schon der Ablauf geregelt sowie die Art der Bestattung. Sollte dies nicht vorher alles geregelt sein, so muss der Trauernte diese ganze Entscheidung treffen. In dieser Phase der Trauer ist es schwer Entscheidungen, genau zu überdenken.

An diesem Punkt sitzt diese Seite an. Ich möchte mit dieser Blog Aufklärung betreiben, was es alles für Arten der Bestattung gibt und was da genau gemacht wird. Aber auch über den Beruf Bestatter möchte ich informieren und ein bisschen die Angst davor nehmen.

Bestattungsarten

Urnenbestattung

Die Urnenbestattung ist auch unter dem Namen Feuerbestattung bekannt. Bevor jedoch eine Urnenbeisetzung stattfinden kann, muss als erstes die Einäscherung des Verstorbenen geschehen sein. Die bei der Einäscherung übrig gebliebene Asche wird schließlich in eine Kapsel gefüllt, die dann zur Urnenbeisetzung kommt.

Diamantbestattung

Eine Diamantbestattung ist eine ganz selten vorkommende und außergewöhnliche Bestattungsform. Im eigentlichem Sinne ist es eigentlich gehört es gar nicht zu den Bestattungsarten. Ein Teil der Asche des Verstorbenen wird nach der Verbrennung durch ein ganz besonderes Verfahren, ohne irgendwelche Zusätze oder Beigaben, in einen wunderschönen und edlen Diamanten verwandelt.

Es entsteht also ein Diamant aus Asche, der jedoch vielmals nicht größer als ein Kopf eines Streichholzes ist. Der meiste Teil der entstehenden Asche kann nicht für das spezielle Verfahren verwendet werden und muss extra beigesetzt werden.

Seebestattung

Die Bestattung auf See wird meistens dann gewählt, wenn der Verstorbene eine ganz große Verbindung zur See hat. Da die Seebestattung auch keinerlei Folgekosten mit sich bringt, wird diese Art der Bestattung auch immer beliebter.

Grabpflege und ähnliches entfällt. Nachdem der Verstorbene eingeäschert wurde, kann die Seebestattung durchgeführt werden. Die übrig gebliebene Asche wird in einer ganz speziellen und wasserlöslichen Urne auf der See versenkt.

Erdbestattung

Bei einer Inhumation (Erdbestattung) wird die Leiche in die Erde gebracht und in einem Grab beigesetzt. Im Volksmund und aus dem Glauben heraus werden Erdbestattungen auch als Beerdigungen bezeichnet. Dabei spielt es keine Rolle ob der Verstorbene dem Christentum, Judentum oder dem Islam angehört haben. Das Ritual der Erdbestattung unterscheidet sich aber von Glauben zu Glauben.

Feuerbestattung

Der älteste Name für die Feuerbestattung, stellt der Begriff Leichenverbrennung dar. Dann kamen andere Worte, wie: Kremierung, Kremation oder Einäscherung hinzu. Aber alle Worte bedeuten das Gleiche, nämlich die Veraschung einer Leiche. In vielen Ländern wird die Veraschung der Leiche in Krematorien durchgeführt.

Die anonyme Bestattung

Die anonyme Bestattung, auch unter dem Begriff „freie Wiese“ bekannt, ist eine in Deutschland eher seltene Bestattung, bei der die Überreste des Verstorbenen auf einer anonymen Grabfläche beigesetzt werden. Es besteht die Möglichkeit einer Feuerbestattung, bei der die Asche in einer Urne die letzte Ruhe findet, oder einer Erdbestattung, die den toten Körper im Sarg begräbt.

Luftbestattung

Als freiheitsliebender Mensch ist eine Luftbestattung eine dem nun erloschenen Leben gleichende Handlung. Aber auch leidenschaftliche Fallschirmspringer, Flieger oder diejenigen, die den Kick in der Luft zum Atmen brauchen, sind beliebte Kandidaten für diese Art von Bestattung.

Gesetzlich ist die Luftbestattung in Deutschland verboten, aber in Frankreich, den Niederlanden sowie in der Schweiz erlaubt und auch beliebt. Viele deutsche Bestattungsunternehmen haben den Trend erkannt und führen in diesen Regionen Bestattungen dieser Art durch.

Muslimische Bestattung

Bereits vor dem Tod wird mit dem Sterbenden das Glaubensbekenntnis gesprochen, sofern er nicht unerwartet aus dem Leben scheidet. Der Verstorbene wird von Personen gewachsen, die seinem Geschlecht entsprechen, meist von den eigenen Verwandten. Nach dem im Stehen gesprochenen Totengebet wird der Verstorbene in das Kefen gehüllt, ein weißes Leinentuch, das die Pilger auch während der Wallfahrt tragen.

Naturbestattung

Naturverbundene Menschen haben zunehmend den Wunsch in der freien Natur ferner des örtlichen Friedhofs ihre letzte Ruhe zu finden. Hierfür bieten sich u.a. die Baum-, Fels oder Almwiesenbestattung an.

Voraussetzung ist die vorangegangene Einäscherung des Verstorbenen, die preislich nicht inbegriffen ist. Die Asche wird dann entweder direkt an die jeweilige Stelle in der Natur verstreut oder in ökologisch abbaubare Urnen verstaut, die sich leicht zersetzen. Aufgrund des Friedhofszwangs sind Naturbestattungen in Deutschland gesetzlich verboten, in der Schweiz allerdings erlaubt, wo sie zunehmende Anhänger finden.

Weltraumbestattung

Wer schon im Leben das Extreme liebt, für den kann eine Bestattung der besonderen Art durchaus sehr reizvoll sein. So ist eine Weltraumbestattung etwas Bedeutsames, das nicht alle Tage geschieht.

Diese Bestattungsart, die seit 1997 existent ist, steht Menschen aller sozialen Schichten zur Verfügung, sofern diese die entsprechenden finanziellen Mittel in petto haben. Einzuplanen sind hierfür Kosten zwischen 10.000 und 25.000 Euro, zuzüglich der Aufwendungen für die Bestattung der restlichen Asche, da überwiegend nur ein kleiner Teil der Asche verwendet wird.

Grabpflege und Schmuck

Das Thema Grabpflege wird zu jeder Jahreszeit interessant, da man das Grab des Verstorbenen ja nicht verkommen lassen möchte. Aber, wie pflegt und schmückt man das Grab ohne alle 2 Tage auf den Friedhof zu müssen?

Diese Frage ist jedes Jahr sehr schwierig zu beantworten. Ich möchte auch in dem Bereich Anregungen und Ideen liefern, wie das Grab immer toll aussieht und es trotzdem pflegeleicht bleibt.