Baumbestattung Osterburken: Professionell im Wald bestatten lassen!

Baumbestattung Osterburken: Die Baumbestattung ist in Deutschland noch so nicht populär. Nicht jeder kann sich deshalb etwas unter einer Baumbestattung vorstellen.

Voraussetzung für eine Baumbestattung ist die Kremation. Denn die Bestattung ist nur mit einer Urne durchführbar. Die Urne wird im Wurzelbereich des infrage kommenden Baumes angebracht. Selbstverständlich ist diese Bestattung ausschließlich in bestimmten Bereichen möglich.

Baumbestattung mit Namensplakette oder als anonyme Bestattung

Es bleibt den Angehörigen überlassen, einen Baum neu zu pflanzen oder einen vorhandenen Baum zu nutzen. Am Baum wird auf Wunsch eine Namensplakette befestigt, wenn keine anonyme Bestattung stattfindet. Eine anonyme Beisetzung findet in dem Sinne nicht statt, denn der Grabplatz ist grundsätzlich im Baumregister einzutragen.

Das Ruherecht erstreckt sich auf 99 Jahre, im Gegensatz zum Grab auf dem Friedhof. Die Art der Bestattung wird mittlerweile gern angenommen. Die Ruhestätte muss nicht gepflegt werden, die Angehörigen können jedoch jederzeit den Ort aufsuchen.

Außerdem besteht die Möglichkeit, einen Familienbaum zu erwerben als Ruhestätte der Familienmitglieder, die nicht nur durch Familienbande vereint sind, sondern auch gemeinsam in der Natur den Kreislauf fortsetzen. Gleiches gilt für den Partnerbaum. Ein Gemeinschaftsbaum nimmt mehrere Urnen auf und ist somit günstiger.

Für ältere Menschen dürfte es beschwerlich sein, den Ort aufzusuchen. Baumbestattungen finden im Wald statt, es sind also nicht immer bequeme Fahrwege nutzbar. Eine andere Bezeichnung ist die Waldbestattung.

Warum gibt es eine Baumbestattung?

Baumbestattung Osterburken: Es gibt viele Leute, die nach dem Tod wieder zur Natur zurückkehren wollen. Die Baumbestattung ist für diese Menschen eine gute Lösung. Die Baumbestattung kann übrigens auch auf einem Friedhof stattfinden, wenn sich auf dem Friedhof Bäume befinden, Waldfriedhöfe bieten diese Lösung.

Für den Naturfreund ist es wichtig, dass die Asche durch das Wurzelwerk der Bäume wieder in den Kreislauf zurückgelangt. Der Naturliebhaber empfindet den Wald gleichbedeutend mit Ruhe. Die Möglichkeit besteht, sich den Baum schon zu Lebzeiten auszusuchen.

Aus ökologischer Sicht ist eine Baumbestattung durchaus sinnvoll. Es wird kein Grabstein benötigt, Grünflächen müssen nicht bearbeitet, gepflegt und bepflanzt werden. Der Besuch zum Baum wird nicht so oft durchgeführt, wie der Besuch auf dem Friedhof. Die Grabpflege übernimmt die Natur selbstständig.

Wenn der Verstorbene ein Naturfreund war, sich intensiv mit der Natur beschäftigte, ist die Baumbestattung ideal. Der Ablauf der Bestattung wird nach den Wünschen der Angehörigen realisiert.

Baumbestattung Osterburken
Baumbestattung Osterburken

Was kostet eine Baumbestattung?

Baumbestattung Osterburken: Eine exakte Kostenaufstellung ist nicht möglich, denn die Kosten variieren. Der ungefähre Preis einer einfachen Baumbestattung beträgt an die 3.500 Euro (2022) und ist somit wesentlich günstiger als eine Bestattung auf dem Friedhof. Es gibt mehrere Faktoren, die Kosten verursachen:

  • Bestatterleistungen und Urkunden: von 1.120 bis 1.930 Euro
  • Sarg und Urne von 730 Euro bis 2.070 Euro
  • Einäscherung von 200 Euro bis 400 Euro
  • Gebühr für die Beisetzung beträgt in allen Varianten 350 Euro
  • Grabplatz am Baum von 490 Euro bis 6.450 Euro
  • Todesanzeige plus Trauerfeier von 620 Euro bis 1.780 Euro


Die Gesamtausgaben erstrecken sich von 3.510 Euro bis zu 12.880 Euro (2022). Die mittlere Variante kostet an die 5.000 Euro. Der wichtigste Faktor ist fraglos der Grabplatz. Es gibt günstige und teure Baumgräber.

Für einen Basisplatz im Fried/Wald reichen knapp 500 Euro, während der Grabplatz unter einem einzelnen Baum an die 6.350 Euro kostet.

Der Bestatter übernimmt die Überführung, die Versorgung, die Kühlung und erledigt die notwendigen Formalitäten. In Deutschland gilt die Sargpflicht, sodass trotz der Einäscherung ein Sarg gekauft werden muss, der jedoch in der Regel im Falle einer Einäscherung günstiger ist.

In Deutschland besteht die Bestattungspflicht, mit anderen Worten, die Hinterbliebenen, also die nahen Familienangehörigen, müssen dafür sorgen, dass eine ordnungsgemäße, den Gesetzen entsprechende, Bestattung stattfindet. Die Kosten tragen die Erben oder Unterhaltspflichtigen. Die Reihenfolge sieht wie folgt aus:

  • Ehepartner
  • Kinder
  • Eltern
  • Geschwister
  • Großeltern
  • Enkelkinder

Die Bestattungspflicht hat nichts mit der Erbschaft zu tun. Sollte die Erbschaft ausgeschlagen werden oder es gibt einfach nichts zum Erben, bleibt die Pflicht zur ordentlichen Bestattung bestehen und somit auch die Kostenübernahme.

Wie läuft eine Baumbestattung ab?

Die wichtigsten vier Abläufe sind wie folgt:

  • Abholung des Leichnams
  • Einäscherung
  • Trauerfeier, falls gewünscht
  • Beisetzung

Die Urne wird nach der Einäscherung an den Ort der Bestattung überführt. Vor der Beisetzung ist die Möglichkeit einer Trauerfeier gegeben. Der Ort könnte in der Friedhofskapelle sein oder im Wald. Angehörige können auf Wunsch die Urne zum Grab tragen, um diese nach Beendigung der Feierlichkeiten im Wurzelbereich des infrage kommenden Baumes beizusetzen.

Die Trauerfeier findet daher in einigen Fällen im Freien satt. Einige Andachtsplätze verfügen über Sitzgelegenheiten. Es bleibt den Angehörigen überlassen, auf eine Trauerfeier zu verzichten.

Die Beisetzung kann durchaus mit kirchlichem Beistand erfolgen oder die Angehörigen übernehmen diese Aufgaben. Häufig wird Musikbegleitung gewünscht; die Einzelheiten der Bestattung entscheiden die Hinterbliebenen. Der Förster begleitet die Trauergäste zum Grab, um nach Beendigung der Zeremonie das Grab ordnungsgemäß zu verschließen.

Es gibt mehrere Arten von Baumbestattungen:

  • Der Baum für Einzelpersonen
  • Partnerbaum, gedacht für Ehepaare, Lebenspartner, Geschwister oder auch Freunde
  • Familienbaum, der bis zu 20 Personen aufnimmt
  • der einzelne Grabplatz an einem Gemeinschaftsbaum

Nach der Zeremonie wird zu einem Leichenschmaus geladen, für viele Menschen ist dieses Zusammensein wichtig, um die Trauer zu verarbeiten.

Was ist wichtig bei einer Baumbestattung?

Baumbestattung Osterburken: Bei einer Baumbestattung sind einige Richtlinien zu beachten. Wenn keine Willenserklärung des Verstorbenen vorliegt, bestimmen die Hinterbliebenen über die Bestattungsart. Die Wartefrist von 24 bis zu 48 Stunden muss zwingend eingehalten werden, vorher erfolgt keine Einäscherung.

Diese Frist ist in jedem Bundesland unterschiedlich. Bayern und Bremen setzen keine begrenzte Zeit fest. Eine Urne gehört zur Baumbestattung, ein Sarg jedoch ebenso. Das Aussuchen des Baumes sollte frühestmöglich geschehen.

Die bekanntesten Begriffe sind der RuheForst und FriedWald. Diese beiden Einrichtungen bieten in der gesamten Bundesrepublik Flächen für die Waldbestattung und somit auch Baumbestattung an. Der Ruhe/Forst erlaubt auch, den Grabplatz neben einem Strauch oder einem Ruhe-Biotop zu wählen.

Welche Blumen eignen sich für eine Baumbestattung?

Da kein Grabschmuck verwendet wird, können die Angehörigen den Grabplatz mit Streublüten, Tannenzweigen usw. verzieren. Blumenkränze und Gebinde sind erlaubt, die jedoch nach der Zeremonie entfernt werden. Spezieller Urnenschmuck ist hier angebracht. Die Grabstätte soll natürlich bleiben und sich in die Natürlichkeit des Waldes einfügen. Wenige Blüten und Blätter sind angemessen, jedoch keine Masse an Kränzen, Schleifen, Gebinden o.ä.

Ist eine Baumbestattung im eigenen Garten möglich?

Baumbestattung Osterburken: Die Baumbestattung im eigenen Garten ist möglich. Allerdings muss die Erlaubnis vom Magistrat oder Bürgermeisteramt vorliegen. Die Urne im eigenen Garten zu haben, ist für einige Menschen ein beruhigendes Gefühl. So sind sie dem Verstorbenen nahe.

Wer darf eine Baumbestattung durchführen?

Baumbestattung Osterburken: Die Baumbestattung wird nach bestimmten Voraussetzungen durchgeführt. Der Bestatter erledigt die anfallenden Aufgaben und die Überführung zum Krematorium. Darüber hinaus ist er verantwortlich für den Weitertransport der Urne zum Bestimmungsort.

Des Weiteren erledigt der Bestatter die unumgänglichen Formalitäten, wie die Anzeige des Todesfalles und die Ausstellung der Sterbeurkunde. Die Benachrichtigung und Kommunikation mit der Krankenkasse erledigt der Bestatter ebenso sorgfältig. Nach Zustimmung der bereits erwähnten Behörden kann die Baumbestattung realisiert werden.

Sonstiges

Baumbestattung Osterburken: Jeder Wald ist nicht grundsätzlich für Baumbestattungen geeignet. Der Bestattungswald entspricht mit der Lage, der Baumartenzusammensetzung, der Struktur und dem Pflegezustand den Gesetzen. Es gibt Andachtsstätten, in denen die Trauerzeremonie durchgeführt wird, allerdings ist dies auch unter freiem Himmel möglich. Wer die Natur liebt, bevorzugt auch die Andacht im Freien.

Sonderwünsche sind vorher mit dem Bestatter abzusprechen. Die Urnen bestehen aus bestimmten Herstellermaterialien wie Bio-Kunststoff oder Holz. Die Urne sollte biologisch abbaubar sein; um die Umwelt nicht zu belasten. Darüber hinaus vermischt sich die Urne mit der Natur. Die Grabplätze sind selbstverständlich nicht akribisch angelegt wie das Grab auf dem Friedhof. Die Natur schafft und gestaltet sich ihre Plätze selbst.

Überdies ist bemerkenswert, dass die Baumbestattung eine der günstigsten Bestattungsarten ist. Für viele Angehörige ist nicht nur die Trauer zu bewältigen, sondern die Beisetzung kann zu einem finanziellen Fiasko führen, sodass die Kosten im Vordergrund stehen.

Es wird kein kostspieliger Sarg benötigt, ein Grabstein und Grabpflege sind nicht relevant bei der Baumbestattung. Die Hinterbliebenen müssen sich nicht um Grabpflege kümmern, Pflanzen dürfen nicht angelegt werden, für Grabschmuck ist kein Platz vorhanden.

Einige Einrichtungen führen die Bestattungen in esoterischer Richtung aus. Es gibt keinen Segen des Pfarrers, keine Gebete, kein Weihrauch u.ä. Während andere Anbieter sich auf die christliche und jüdische Lehre stützen und auf Basis dieser die Bestattung durchführen. Nach dem Spruch: Christus ist der Baum des Lebens.

Interessierte Bürger fragen nach, ob Wildschweine oder andere Tiere die Urnen ausgraben. Die Urnen verströmen einen Geruch nach einem Gemisch aus Naturleim, Holzpartikeln oder dergleichen; die Tiere interessieren sich daher nicht für den Grabplatz oder die Urne. Außerdem werden die Urnen tief vergraben, mindestens 80 cm.

Fazit zu Baumbestattung Osterburken

Baumbestattung Osterburken: Eine Baumbestattung hat viel Anklang gefunden in der Bevölkerung und setzt sich langsam durch. Der Schritt zur Natur ist für viele Menschen durchaus logisch und in einer Baumbestattung nachvollziehbar. Der Bestatter erledigt die anstehenden Formalitäten, die Hinterbliebenen wählen den Bestattungswald.

Die Kosten können nicht exakt berechnet werden, denn diese sind abhängig, ob eine Trauerfeier gewünscht ist, welche Urne gewählt wird usw. Die Entfernung bis zum Bestattungswald ist ebenfalls ein Kostenfaktor. Im Endeffekt ist eine Baumbestattung jedoch die günstigste Art.

Die individuelle Trauerzeremonie im Wald bedeutet den Trauernden viel. Es ist sinnvoll, dem Bestatter die Ausführung der Beisetzung zu übertragen, sodass alles seine Richtigkeit hat.

Bestattung-Blog.de kann Ihnen nur eine erste Richtung bei Themen rund um die Bestattung geben. Alle Angaben sind ohne Gewähr. Bei Unklarheit fragen Sie bitte bei dem Bestattungsinstitut ihres Vertrauens nach.